News und Infos aus dem Deutschen Segler-Verband und rund um den Segelsport!

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Lange Zeit wurde sie wahrscheinlich ignoriert, die schon im Jahr 2010 in Kraft getretene Sportboothafenverordnung (Sportboothafen-VO). Im letzten Jahr war es dann soweit: Eine Behördendelegation aus Gesundheitsamt, unterer Naturschutzbehörde und Wasschutzpolizei hatte sich zur Begehung der Hafen- und Vereinsanlagen der Segler-Vereinigung angekündigt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Fachbehörden wurden in verschiedenen Terminen von unserem Takelmeister und auch vom zweiten Vorsitzenden begleitet und nicht alles, was sie sahen, fand uneingeschränkte Anerkennung. Allerdings darf man feststellen, dass dies nicht nur in der SVF so war. Gespräche der Vorsitzenden im Kreise der Segelvereine an der Flensburger Förde ergaben, dass auch andere Bootshäfen Nachholbedarf hatten. Bei einigen sogar in deutlich umfangreicherem Maße, als bei uns in der SVF.

Für Takelmeisterei und Vorsitzende war sofort klar, dass wir uns den Auflagen nicht verschließen würden. Einerseits gibt es eben diese gültigen Verordnungen und Auflagen und jegliche Mißachtung kann zu Problemen oder gar empfindlichen Strafen führen. Andererseits - und das war für den Vorstand ein viel gewichtigerer Grund - sind die Auflagen nicht ohne Grund erlassen worden. Ihre Umsetzung dient der Sicherheit unserer Mitglieder und Gäste an unseren Stegen. Damit also der Sicherheit jedes Einzelnen von uns.

Kaum lagen die Schreiben der o.g. Behörden mit konkreten technischen Umsetzungsempfehlungen vor, machte sich unser Takelmeister auf den Weg, die dort formulierten Maßnahmen nach und nach in die Tat umzusetzen. Der Winter 2016/2017 und das Frühjahr 2017 ließen erkennen, wie viel Arbeit das bedeuten würde. Neben einem Umbau der Wasserversorgung wurden vielfältige Rettungsmittel und -einrichtungen kontrolliert, ergänzt oder neu angeschafft und eingerichtet. Das Ergebnis kann man heute am Steg sehen oder, wie die neue Wasserversorgung, eben auch nicht, da versteckt unter den Stegbohlen und über einer Länge von etwa 50 Metern im Erdreich.

Die letzte Maßnahme des Paketes wird in Kürze offensichtlich werden: Es gehörte u.a. zur Auflage, einen Plan über alle Rettungseinrichtungen und -wege auf den Stegen anzulegen und diesen hat die SVF mit Hilfe eines sachkundigen Mitglieds in Abstimmung mit dem Takelmeister erstellt. Noch wenige Tage, dann werden sich alle Liegeplatzinhaber am Tor zum eigenen Steg über die Rettungsmittel informieren können.

Nachdem die Takelmeisterei die verantwortlichen Behörden über die Umsetzung der Maßnahmen informiert hatte, fand eine abschließende Begehung im SVF-Hafen Fahrensodde statt. Das Begutachtungsergebnis war mehr als zufriedenstellend. Alle betroffenen Behörden haben der SVF eine außergewöhnlich gute, sachgerechte und umfangreiche Umsetzung der Auflagen der Sportboothafen-VO bescheinigt, die mündlich sogar als beispielhaft bezeichnet wurde.

Der Dank der SVF gilt hierfür der federführenden Takelmeisterei.

Herzlich, Ihr und Euer
Marcus Ott

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In einer Pressemitteilung von Freitag, 7. Juli 2017 informiert die Stadt Flensburg über eine Planrechtsanpassungen in den Bereichen Fahrensodde und Fichtestraße und damit in Zusammenhang über eine gemeinsame Bürgerversammlung im Technischen Rathaus:

"Flensburg. Die Stadt Flensburg lädt zur öffentlichen Bürgerinformation am Mittwoch, 19. Juli um 18 Uhr im Technischen Rathaus, Schützenkuhle 26, Paul-Ziegler-Zimmer ein. Der Eingang (barrierefrei) erfolgt vom Hof aus, in dem einige Parkplätze zur Verfügung stehen.

Zunächst wird die beabsichtigte Teilaufhebung des Bebauungsplanes Twedter Mark (Nr. 43) für den Bereich der nördlich der Straße liegenden Grundstücke Fahrensodde 16, 18  und 22 vorgestellt. Für diese ist der Bebauungsplan von 1978 planungsrechtlich verbindlich, der entsprechend den damaligen Planungsvorstellungen eine Grünfläche mit der Zweckbindung Wassersport festsetzt. Tatsächlich befanden sich bereits damals dort Gebäude verschiedener Vereine und Wassersporteinrichtungen, die sich noch weiter entwickelt haben. Auch der 1998 beschlossene Flächennutzungsplan sieht diese Nutzung inklusive baulicher Einrichtungen vor. Über die Teilaufhebung des Bebauungsplanes soll dieser Widerspruch aufgelöst werden. Die ansässigen Vereine und Einrichtungen werden dadurch in ihrem Bestand gesichert und erhalten dadurch die Möglichkeit einer Entwicklung, die aber wie auch die im Vorjahr beschlossene Planung für Fahrensodde 20 nicht Gegenstand dieser Bauleitplanung ist.

Im Anschluss daran werden die Planungen für den Bereich zwischen Mürwiker Straße, Fichtestraße und Fruerlunder Straße vorgestellt. Für diesen Bereich gilt der Bebauungsplan Nr. 55 aus dem Jahre 1969. Dieser stellt im Wesentlichen den tatsächlichen Gebäudebestand als Wohngebiet dar und bietet südlich des Gebäudes Fruerlunder Straße 61 ein Baufeld. Eine tatsächliche Bebauung ist unter anderem wegen der erforderlichen Stellplätze innerhalb des Baufeldes nicht möglich, sodass eine Änderung des Bebauungsplanes erforderlich ist. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, ob die tatsächliche Situation mit den vor Ort bestehenden Betrieben nicht eher einem Mischgebiet als einem Wohngebiet entspricht.

Vorgestellt und diskutiert werden sollen die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung und sich wesentlich unterscheidende Lösungen. Allen Anwesenden wird Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung gegeben.

Die Leitung der Bürgerversammlung erfolgt durch ein Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung.

Pressekontakt: Kathrin Ove

Kontaktdaten:
Stadt Flensburg
Pressestelle des Rathauses
Tel. 04 61 / 85 - 25 42
Fax 04 61 / 85 - 21 71
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

Ab sofort steht der funkärztliche Beratungsdienst „NQmed“ den über 17.000 Mitgliedern der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbands kostenvergünstigt zur Verfügung.

Verletzungen und plötzliche Erkrankungen kommen auch an Bord vor. Aber fester Boden ist dann oft erst nach Stunden zu erreichen, und lange Fahrzeiten zum nächsten Arzt oder Krankenhaus sind in vielen Revieren Realität. Dazu bestehen im Ausland oftmals Schwierigkeiten mit der Verständigung.

Der funkärztliche Beratungsdienst „NQmed“ bietet auf See – rund um die Uhr und weltweit – ärztlichen Rat für Crews von Sport- und Freizeityachten. Not- und Fachärzte des Universitätsklinikums Düsseldorf sowie aus 32 Fachkliniken geben Auskunft zu medizinischen Fragen an Bord in deutscher und englischer Sprache. Allen Mitgliedern der Kreuzer-Abteilung des Deutschen Segler-Verbandes steht „NQmed“ ab sofort kostenvergünstigt zur Verfügung.
„Als Berufsseemann kann ich nur bestätigen, dass man sich bei Erkrankungen oder Unfällen von Crewmitgliedern trotz guter medizinischer Schulung sehr alleine fühlt. Sich hier über Funk mit einem Arzt abstimmen zu können, ist eine riesige Hilfe. Toll, dass wir diesen Service aus der Berufsschifffahrt nun auch unseren KA-Mitgliedern anbieten können“, begrüßt Oliver Kaus, Leiter der Kreuzer-Abteilung des DSV, die künftige Zusammenarbeit.
„NQmed bietet Sicherheit und Hilfe an Bord – ein Aspekt der insbesondere für unsere jungen Familien und unsere älteren Seglerinnen und Segler sehr wichtig ist, erklärt Mona Küppers, Vize-Präsidentin des Deutschen Segler-Verbands und KA-Obfrau. „Dass wir unseren Mitgliedern diese Serviceleistung zu einem attraktiven Preis anbieten können, verdeutlicht einmal mehr, dass die Kreuzer-Abteilung des DSV das Fahrtensegeln und das breitensportliche Segeln in besonderem Maß fördert und unterstützt.“

Das sogenannte „Medical Sea Desk“ ist an die Zentrale Notaufnahme des Klinikums angeschlossen und über UKW-Seefunk, Telefon, Mobilfunk und Satellitentelefon erreichbar. Dort werden alle Anrufe rund um die Uhr entgegen genommen und im Bedarfsfall direkt an eine der 32 angeschlossenen Fachkliniken weitergeleitet. Nutzer von „NQmed“ haben zudem die Möglichkeit, persönliche Anamnesedaten – wie zum Beispiel die Blutgruppe, dauerhaft erforderliche Medikamente oder die Daten des Hausarztes – zu hinterlegen, um im Bedarfsfall zeitaufwendige Rückfragen zu vermeiden.

„NQmed ersetzt sicherlich kein persönliches Arzt-Patienten-Verhältnis. Zudem sind bei zu erklärendem Seenotfall weiterhin nationale Rettungsdienste über UKW-Kanal 16 zu kontaktieren. Doch selbst bis zum Eintreffen dieser kann, besonders im Ausland, deutschsprachiger ärztlicher Rat und Anleitung zur Ersten Hilfe eine sinnvolle Ergänzung darstellen“, erklärt Markus Witkowski, Projektleiter NQmed.

Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Gründgensstraße 18
22309 Hamburg
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dsv.org

Nautisches Quartier
Markus Witkowski
Projektleiter NQmed
Friedrichstraße 130
40217 Düsseldorf
Telefon: (0211) 828 5338
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.nqmed.com

Liebe Teams in den Segelclubs rund um Flensburg,

am Sonnabend, dem 15.7.2017 heißen wir an der Flensburger Hafenspitze das Nordkirchenschiff willkommen. Das fast 60 m lange, dreimastige Segelschiff "Artemis" besucht uns im Zuge seiner vierwöchigen Reise durch die gesamte Nordkirche zum Reformationsjubiläum. In Flensburg wird es direkt an der Hafenspitze liegen. Wir erwarten das Schiff, das morgens zu einer Ausfahrt mit Taufen unterwegs ist, gegen 11 Uhr im Hafen, wo es dann begrüßt wird. Um dem Schiff einen gebührenden Empfang zu bereiten, laden wir Sie herzlich ein, diesen Einlauf mit Ihrem Segelschiff zu begleiten. Nach dem Anlegen sind Sie zu einem Einlaufbier auf der Artemis eingeladen.

Der Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg lädt darüber hinaus ganztägig zu einem bunten Veranstaltungsprogramm auf dem Schiff und an der Hafenspitze ein - vom Poetry Slam über Musikbands bis hin zur Aktion bunt-bunter-Flensburg, die alle 123 Nationen der Stadt aufruft, sich gemeinsam zu präsentieren. Die Stadt Flensburg unterstützt diesen Veranstaltungstag.

Wir freuen uns, wenn Sie nach dem Einlaufen und dem Einlaufbier auch zum Programm bleiben wollen. Die Übersicht als pdf.

Ich freue mich, wenn ich Sie morgens auf dem Schiff begrüßen darf.

Viele Grüße

Pröpstin Carmen Rahlf

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