Christian "Chris" Gossmann, Fotojournalist und Fotograf aus Hildesheim und gleichzeitig Mitglied des FYC hat beeindruckende Fotos von der IDDM 2018 aufgenommen, die man sich hier auf seiner Website http://chrisgossmann.de ansehen kann.

180816 Tag 2 IDDM Folkeboot 001

Nach unserem Kenntnisstand ist die IDDM 2018 (Internationale Deutsche und Dänische Meisterschaft) die erste Regatta-Veranstaltung für das Folkeboot überhaupt, in der zeitgleich deutscher und dänischer Meister ermittelt werden.

In Flensburg-Fahrensodde sind die Segler-Vereinigung Flensburg und der Flensborg Yacht Club beheimatet. Beide Vereine sind gemeinsam an der Ausrichtung der IDDM vom 14.08.-18.08.2018 in der Regattagemeinschaft Fahrensodde beteiligt. Was in den Tagen zwischen dem 14.08. und dem 18.08.18 in Fahrensodde passiert und worauf Sie sich freuen dürfen, finden Sie im Programmheft der IDDM.

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Deutsche Segel-Nationalmannschaft nimmt hochmotiviert Kurs auf Aarhus
Gold, Silber und Bronze für das German Sailing Team in Kiel


Kiel, 24. Juni 2018. Das German Sailing Team hat bei der 124. Kieler Woche drei Medaillen gewonnen und geht mit Platz vier in der inoffiziellen Nationenwertung beim Heimspiel vor Kiel hochmotiviert auf Kurs Weltmeisterschaft. Die letzte wichtige Standortbestimmung für die deutsche Segel-Nationalmannschaft endete mit vielen positiven Erkenntnissen.

Laser-Steuermann Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt überzeugte im Medaillenfinale mit kämpferischen Qualitäten und gewann seinen fünften Kieler-Woche-Titel. Im 49erFX segelten Tina Lutz (Chiemsee Yacht Club) und Susann Beucke (Hannoverscher Yacht-Club) souverän zu Silber. Im 470er der Frauen holten Nadine Böhm und Anna Markfort (Deutscher Touring Yacht-Club) Bronze.

Für das German Sailing Team steht Anfang August im Revier von Aarhus die Segel-Weltmeisterschaft aller zehn olympischen Segeldisziplinen als Jahreshöhepunkt auf dem Programm. Dort geht es neben den begehrten Titeln und Medaillen vor allem um die ersten 40 Prozent der Nationenstartplätze für die Olympischen Spiele 2020 (detaillierte Informationen dazu finden sich weiter unten in dieser Pressemitteilung). Für das internationale Kräftemessen auf der Weltbühne in Dänemark fühlen sich die deutschen Leistungsträger bestens gerüstet.

„Ich will dort um den WM-Titel kämpfen und den Nationenstartplatz frühzeitig sichern“, gibt Kieler-Woche-Sieger Philipp Buhl seine hohe Schlagzahl für die Mannschaft vor. Der 28-jährige Vizeweltmeister, der in Regie von Bundestrainer Alex Schlonski trainiert, sagt: „Für mich war der Sieg in Kiel nach dem Sieg im Weltcup-Finale in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Aarhus im August sehr wichtig. Ich nehme viel Selbstbewusstsein im Kampf um den WM-Titel mit, in dem am Ende vielleicht auch das Köpfchen mitentscheidet.“

Ähnlich fokussiert starten die deutschen 49erFX-Frauen in die Mission Weltmeisterschaft. Nach ihrem Silber-Erfolg in Kiel und gelungener Regatta-Woche sagte Steuerfrau Tina Lutz: „Wir sind rundum zufrieden.“ Die Zweiten der Kieler Woche wollen ebenso helfen, den deutschen Nationenstartplatz für die Skiffklasse der Frauen zu sichern, wie die Weltranglisten-Vierten Victoria Jurczok und Anika Lorenz vom Verein Seglerhaus am Wannsee. Vicky Jurczok sagte: „Das sollten wir schaffen.“ Dass die Europameisterinnen Lutz/Beucke und die Olympia-Neunten von 2016, Jurczok/Lorenz, bei der Weltmeisterschaft auch Medaillen gewinnen wollen, ist keine Frage. „Wir waren bei der letzten WM Sechste und wollen uns ja immer verbessern. Also streben wir mindestens die Top Fünf an“, sagte 49erFX-Steuerfrau Jurczok.

Solche Top-Ergebnisse kann auch Svenja Weger wieder ins Visier nehmen. Die Laser-Radial-Steuerfrau vom Potsdamer Yacht Club beeindruckte im Medaillenrennen der olympischen Einhandjolle mit Rang 2 und verbesserte sich im Klassement noch auf Platz fünf. Für die Europameisterin von 2014 hat dieser Kieler-Woche-Einsatz vor allem eine Erkenntnis gebracht: Sie ist nicht mehr länger nur Leichtwindspezialistin, sondern kann der Weltelite auch in raueren Bedingungen auf Augenhöhe begegnen.

Ein Erfolgs-Trio bilden die drei 470er-Frauen-Teams, die bei der Kieler Woche Bronze sowie die Plätze vier und fünf erkämpfen können. Die Medaille sicherten sich Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club. Fabienne Oster und Anastasiya Winkel vom Norddeutschen Regatta Verein katapultierten sich mit Rang drei im Medaillenfinale noch auf Platz vier und sicherten sich damit ihr bestes Kieler-Woche-Ergebnis in der noch jungen Karriere. Auf Platz fünf segelten die Titelverteidigerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel-Club). Anna Markfort sagte in Kiel mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Aarhus: „Die Chancen sind hoch, dass ein Team von uns sich unter den Top-8-Nationen platziert und den Nationenstartplatz für die Olympischen Spiele sichert.“

Darauf setzen auch die männlichen Team-Kameraden im 470er. Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) konnten mit Platz sechs ein starkes Ausrufezeichen im heimatlichen Trainingsrevier setzen. Gemeinsam mit Malte Winkel (Schweriner Yacht-Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersportverein), die bei der Kieler Woche auf Platz 13 segelten, wollen auch sie frühzeitig den deutschen Nationenstartplatz in der Zweihand-Jolle sichern.

In der jüngsten Olympia-Segeldisziplin Nacra 17 haben die beiden deutschen Top-Crews Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (Kieler Yacht-Club) und Johannes Polgar/Carolina Werner (Norddeutscher Regatta Verein/Kieler Yacht-Club) mit den Plätzen 13 und 14 ihr Potenzial schon zeigen können. Beide Teams haben sich erst im vergangenen Jahr neu formiert. Für Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer markierte die Kieler Woche das Comeback nach mehrmonatiger Auszeit in Folge einer Erkrankung des Steuermanns. Die Einzelresultate beider Crews zeigen die bereits schnell ansteigende Leistungskurve der deutschen Mixed-Katamaran-Segler, die sich für die Weltmeisterschaft in Aarhus viel vorgenommen haben. Johannes Polgar, 2008 Olympia-Achter im Tornado vor Qingdao, sagte am Finaltag der Kieler Woche: „Mir ist mit Blick auf die Nationenqualifikation für die Olympischen Spiele 2020 nicht bange. Paul und Alica sind bei viel Wind absolute Raketen. Einer von uns wird das Ticket lösen.“ Die beiden norddeutschen Mannschaften bilden auf Kurs Enoshima 2020 eine enge und effektive Trainingsgruppe.

ENDERGEBNISSE KIELER WOCHE 2018
(Top 3 international & alle deutschen Teams in den Top 20)


LASER STANDARD
1. Philipp Buhl (Segelclub Alpsee-Immenstadt), 37 Punkte
2. Elliot Hanson (GBR), 38 Punkte
3. Filip Jurisic (CRO), 51 Punkte

LASER RADIAL
1. Anne-Marie Rindom (DEN), 17 Punkte
2. Line Flem Höst (NOR), 26 Punkte
3. Josefin Olsson (SWE), 31 Punkte
5. Svenja Weger (Potsdamer Yacht-Club), 35 Punkte
15. Pia Kuhlmann (Schaumburg-Lippischer Seglerverein), 59 Punkte

FINN
1. Josh Junior (NZL), 57 Punkte
2. Anders Pedersen (NOR), 61 Punkte
3. Ed Wright (GBR), 64 Punkte
13. Phillip Kasüske (Verein Seglerhaus am Wannsee), 107 Punkte
20. Max Kohlhoff (Kieler Yacht-Club), 133 Punkte

470ER MÄNNER
1. Mathew Belcher/Will Ryan (AUS), 26 Punkte
2. Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE), 37 Punkte
3. Kevin Peponnet/Jeremie Mion (FRA), 44 Punkte
6. Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 64 Punkte
13. Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 76 Punkte

470ER FRAUEN
1. Silvia Mas/Patricia Cantero (ESP), 36 Punkte
2. Maria Bozi/Rafailina Klonaridou (GRE), 40 Punkte
3. Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yacht-Club), 43 Punkte
4. Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (Norddeutscher Regatta Verein), 50 Punkte
5. Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel-Club), 51 Punkte

49ER
1. Jonas Warrer/Jakob Precht Jensen (DEN), 54 Punkte
2. Federico Alonso/Arturo Alonso Tellechea (ESP), 65 Punkte
3. Lukasz Przybytek/Pawel Kolodzinski (POL), 70 Punkte
11. Erik Heil/Thomas Plößel (Norddeutscher Regatta Verein), 85 Punkte
17. Justus Schmidt/Thomas Lowbeer (Kieler Yacht-Club), 116 Punkte
18. Nils Carstensen/Jan Frigge (Flensburger Segel-Club), 117 Punkte
19. Tim Fischer/Fabian Graf (Norddeutscher Regatta Verein/Verein Seglerhaus am Wannsee), 117. 5 Punkte

49ERFX
1. Alexandra Maloney/Molly Meech (NZL), 48.5 Punkte
2. Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee Yacht Club/Hannoverscher Yacht Club), 61 Punkte
3. Julia Gross/Hanna Klinga (SWE), 65 Punkte
17. Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 112 Punkte

NACRA 17
1. John Gimson/Anna Burnett (GBR), 35 Punkte
2. Jason Waterhouse/Lisa Darmanin (AUS), 36 Punkte
3. Thomas Zajac/Barbara Matz (AUT), 51 Punkte
13. Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (Kieler Yacht-Club), 84 Punkte
14. Johannes Polgar/Carolina Werner (Norddeutscher Regatta Verein/Kieler Yacht-Club), 91 Punkte

2.4mR Eurosaf European Para Sailing Championship
1. Damien Seguin (FRA), 9 Punkte
2. Heiko Kröger (Norddeutscher Regatta Verein), 23 Punkte
3. Lasse Klötzing (Potsdamer Yacht Club), 32 Punkte
6. Ulli Libor (Norddeutscher Regatta Verein), 67 Punkte
12. Stefan Klötzing (Potsdamer Yacht Club), 88 Punkte
18. Lutz-Christian Schröder (Plauer Hai-Live), 125 Punkte

Hansa 303 Eurosaf Europa
1. Piotr Cichoki (POL), 10 Punkte
2. Jens Kroker (Norddeutscher Regatta Verein), 27 Punkte
3. Waldemar Wozniak (POL), 30 Punkte

So funktioniert die Nationen-Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020


Die olympische Segelregatta 2020 findet im Revier des japanischen Enoshima Yacht Harbours statt. 350 Seglerinnen und Segler werden mit 250 Booten und Surfboards in zehn olympischen Disziplinen um 30 Medaillen kämpfen. Die japanischen Gastgeber sind in jeder Disziplin mit einem Team gesetzt.

DIE STARTER-ZAHLEN PRO DISZIPLIN:

MÄNNER:
Windsurfer (RS:X): 25 Surfboards/25 Athleten
Ein-Personen-Jolle (Laser): 35 Boote/35 Athleten
Ein-Personen-Jolle Schwergewicht (Finn): 19 Boote/19 Athleten
Zwei-Personen-Jolle (470er): 19 Boote/38 Athleten
Skiff (49er): 19 Boote/38 Athleten

FRAUEN:
Windsurfer (RS:X): 27 Surfboards/27 Athletinnen
Ein-Personen-Jolle (Laser Radial): 44 Boote/44 Athletinnen
Zwei-Personen-Jolle (470er): 21 Boote/42 Athletinnen
Skiff (49erFX): 21 Boote/42 Athletinnen

MIXED:
Mehrrümpfer (Nacra 17 Foiling): 20 Boote/20 Athletinnen & 20 Athleten

INSGESAMT:
250 Boote & Surfbords, 350 Seglerinnen und Segler

Bei den Hempel Sailing World Championships (30. Juli bis 12. August 2018) haben Seglerinnen und Segler aus aller Welt die erste Möglichkeit, Nationenstartplätze für ihr Land für die Olympischen Spiele 2020 zu sichern. In Dänemark werden sie um 101 mögliche Startplätze kämpfen – 40 Prozent der insgesamt zur Verfügung stehenden olympischen Startplätze. Hier die Übersicht der Plätze (gezählt wird dabei nur ein Team pro Nation), die bei der WM in den unterschiedlichen Disziplinen zur Nationen-Qualifikation notwendig sind:

MÄNNER:
Windsurfer (RS:X): 1-10
Ein-Personen-Jolle (Laser): 1-14
Ein-Personen-Jolle Schwergewicht (Finn): 1-8
Zwei-Personen-Jolle (470er, Männer): 1-8
Skiff (49er, Männer): 1-8

FRAUEN:
Windsurfer (RS:X): 1-11
Ein-Personen-Jolle (Laser Radial): 1-18
Zwei-Personen-Jolle (470er): 1-8
Skiff (49erFX): 1-8

MIXED:
Mehrrümpfer (Nacra 17 Foiling): 1-8

Bei der WM in Aarhus werden in 10 Disziplinen insgesamt 101 Nationenstartplätze vergeben. Alle weiteren Nationenstartplätze werden danach bei den Asian Games 2018, Pan Am Games 2018, den Weltmeisterschaften 2019 sowie über Kontinental-Qualifikationen (Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien, Ozeanien) und Wild Cards (via „Tripartite“-Kommission) vergeben.

Für die olympische Regatta kann jedes Land nur maximal ein Team pro Disziplin nominieren, wenn die Nationenqualifikation erfolgt ist. Die meisten Länder, so auch Deutschland, führen nach erfolgter Nationenqualifikation im Fall von mehreren aussichtsreichen Bewerber-Teams in einer Disziplin nationale Qualifikationen/Qualifikationsserien durch, um den Platz schließlich mit dem besten Team zu besetzen. Entsandt werden kann (muss aber nicht) das Team, das zuvor den Nationenstartplatz gesichert hat. Maximal kann ein Land 15 Segel-Athleten (8 Männer, 7 Frauen) nominieren. In Deutschland erfolgt die Nominierung nach Vorschlag des Deutschen Segler-Verbands (DSV) durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Im Anschluss an die mit der Kieler Woche abgeschlossene nationale Qualifikationsserie zur Teilnahme an den Hempel Sailing World Championships wird der Deutsche Segler-Verband das WM-Team bis Anfang Juli vorstellen.

Pressekontakt

Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
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www.dsv.org

Neues „Forum Sportschifffahrt“ gegründet:
ADAC, DMYV und DSV intensivieren ihre Zusammenarbeit


Kiel, 20. Juni 2018. Der ADAC e. V. und die beiden Spitzenverbände im Bereich Sportschifffahrt, Deutscher Segler-Verband e. V. (DSV) und Deutscher Motoryachtverband e. V. (DMYV), intensivieren ihre Zusammenarbeit und gründen das „Forum Sportschifffahrt“. Das gaben die drei Organisationen auf einer Pressekonferenz anlässlich der diesjährigen „Kieler Woche“ bekannt.

Das neue „Forum Sportschifffahrt“ hat drei relevante Schwerpunktthemen definiert, die die Verbände gemeinsam bearbeiten werden:

· Nachhaltige Steigerung der Attraktivität des Bootssports und des Bootstourismus
· Stetige Weiterentwicklung des Zugangs zum Bootssport sowie
· Nachhaltigkeit und Effizienz in der Vertretung der Interessen der Vereine und Bootssportler

Mona Küppers, Präsidentin des DSV: „Eines unser wichtigsten Anliegen ist es, den Seglerinnen und Seglern auch in Zukunft gute Bedingungen zur Ausübung ihres Sports zu ermöglichen. Deshalb freue ich mich, dass wir als Interessenvertretung künftig gemeinsame Synergien nutzen können.“

Kurt Heinen, Vizepräsident für Tourismus des ADAC e. V.: „Wir sind davon überzeugt, dass durch die vertiefte Zusammenarbeit mit DMYV und DSV im ‚Forum Sportschifffahrt’ die Attraktivität des Bootssports und Bootstourismus weiter gesteigert werden kann. Das gilt für das Sportboot-Führerscheinwesen ebenso wie für die Beratung der Skipper, etwa mit Hilfe digitaler Informationen.“

Winfried Röcker, Präsident des DMYV, bekräftigt: „Durch die intensivere Zusammenarbeit der drei wichtigsten deutschen Organisationen für Bootssport und Bootstourismus können politische Entscheidungen noch effektiver mitgestaltet und im Sinne der Bootssportler bestmöglich umgesetzt werden.“

Einstimmig vertreten die drei Verbände die Meinung, dass es auch künftig einer qualitativ hochwertigen Ausbildung für den Sportbootführerschein bedarf. Im neu gebildeten „Forum Sportschifffahrt“ werden daher Ausbildungs- und Prüfungsstandards diskutiert und gegebenenfalls konkrete Maßnahmen mit weiteren Verbänden sowie dem Bundesverkehrsministerium abgestimmt.

Auch die Außendarstellung der Verbandstätigkeit soll optimiert werden. Attraktivität und Sichtbarkeit der Mitgliederorganisationen werden durch zeitgemäße Mitgliederleistungen und -vorteile gemeinsam weiterentwickelt.

Nicht zuletzt bekommt die Interessenvertretung in Politik und Gremien größeres Gewicht. Durch die Zusammenarbeit des ADAC, DMYV und DSV können die Interessen der Bootssportler künftig noch besser gebündelt und vertreten werden, etwa mit Blick auf den Erhalt von freizeitlich genutzten Nebenwasserstraßen.

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Seit mehr als 100 Jahren betreut die ADAC Sportschifffahrt die rund zwei Millionen wassersportaffinen Mitglieder. In dieser Zeit hat sie sich zu einem kompetenten Partner mit zahlreichen Leistungen rund um den Wassersport entwickelt. Darunter das ADAC Marina-Portal, die ADAC Yachtcharter-Suche, die bootstouristischen Informationen und der Internationale Bootsschein.

Der DMYV e. V. ist der Dachverband für den motorisierten Wassersport. Er vertritt die Interessen aller deutschen Motorbootsportler und fördert den motorisierten Wassersport – vom Breiten- über den Fahrtensport bis hin zum Leistungs- und Jugendsport. Darüber hinaus ist der DMYV e. V. Träger der nationalen Sporthoheit innerhalb des motorisierten Wassersports und ist mit der Prüfung und Erteilung des Sportbootführerscheins beliehen sowie zur Ausstellung des Internationalen Bootsscheins (IBS) ermächtigt.

Der DSV ist der Dachverband der deutschen Segel-, Wind- und Kitesurf-Vereine, der Landesseglerverbände und der Klassenvereinigungen. Mit fast 1.300 Vereinen und mehr als 180.000 Vereinsmitgliedern gehört er zu den 20 größten Spitzensportverbänden Deutschlands. Der DSV hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Segelsports zu verbessern und seine Mitglieder in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu zählen u.a. der Verbraucherschutz für Seglerinnen und Segler und die Vertretung ihrer Interessen. Der DSV ist vom BMVI mit der Prüfung und Erteilung von Sportbootführerscheinen und Funkzeugnissen beliehen.

Pressekontakt

Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
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www.dsv.org

Das Kommissariat K7 der Kriminalpolizei Flensburg bearbeitet die aktuellen Fälle von Bootskriminilatät.

Schon vor dem Diebstahl aus unserem Hafen, dessen Tatzeitraum zwischen dem 09.06.18, 18:00 Uhr und dem 19.06.18 liegt, gab es schon im Mai einen Diebstahl eines Motorbootes in der Sonwik.

Für Täterbeschreibung und Tathergang wurden zwei sonnengebräunte Männer mit blonden Haaren beschrieben, die in einem weißen Motorboot anfuhren, neben dem später vermissten Boot lagen, es klar machten und dann mit den zwei Booten den Hafen verließen.

Das K7 bittet zum Thema Bootskriminalität um die Mitarbeit aufmerksamer Hafenbesucher. Hinweise werden telefonisch unter 0461-484-3741 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! entgegengenommen.

Der Vorstand

Liebe Mitglieder und Gastlieger,

Mitte Juni wurde ein Schlauchboot von einer Wiese des WSV Kollmar samt Trailer und neuem Motor gestohlen. In der Nacht danach war der Hafen Kollmar Opfer eines weiteren Raubzuges, dort waren Einbrecher unterwegs und zudem ist ein Motorboot des dortigen Vermieters verschwunden. Vor ca. 2 Wochen wurde ein Schlauchboot aus dem Hafen Borsfleth gestohlen. Auch aus Wedel gibt es Meldungen über den Verlust eines Trainerbootes.

Nachbar DiebstahlUnd seit der Nacht auf den 20.06.18 meldet einer unserer SVF-Gäste ein kleines Motorboot als von unserem Steg verschwunden.

Bitte achten Sie auf unser aller Eigentum! Sprechen Sie Menschen auf unseren Stegen an, wenn sie Ihnen unbekannt vorkommen! Niemand von uns wird verärgert sein, wenn man von einem aufmerksamen Stegnachbarn, den man vielleicht (noch) nicht kennt, angesprochen wird! Im Gegenteil fühlt man sich und sein Eigentum dann sicher und lernt so auch noch die Mitsegler in unserem Hafen kennen! Seien Sie dann ebenso sorgsam und rufen Sie einmal mehr die Polizei, wenn Ihnen jemand oder etwas (länger parkende Autos mit Insassen, herumschlendernde Passanten ohne Ziel, Kleingruppen, Transporter oder Anhänger, usw.) auffällig oder ungewöhnlich vorkommen.

Ein Boot, das im Hafen Fahrensodde verschwindet ist schon eines zuviel!

Der Vorstand

 

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