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Sailing World Cup Hyères 2018

PRESSEINFORMATION

Sailing World Cup Hyères 2018

German Sailing Team trotzt Erkrankungswelle und erkämpft bei Weltcup-Regatta zwei Top-Ten-Plätze

Hyères/Frankreich, 29. April 2018. Die deutschen Crews haben beim Sailing World Cup vor Hyères aus einer schwierigen Regattawoche das Beste gemacht. Im Finale sorgte der zu Wochenbeginn noch von einer heftigen Erkältung geplagte Laser-Steuermann Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt mit Rang zwei im Medaillenrennen und Gesamtplatz 8 für einen mehr als versöhnlichen Abschluss. Auch die 470er-Seglerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel Club) glänzten im Finale mit Rang 3 und beendeten die Weltcup-Regatta in Frankreich als starke Siebte.


„Es war positiv, wie sich einige unserer Teams wie beispielsweise Philipp Buhl und die 49erFX-Crews nach unterschiedlichen anfänglichen Erkrankungen zurückgekämpft haben. Beeindruckt haben Frederike Loewe und Anna Markfort im 470er. Auch Laser-Radial-Steuerfrau Svenja Weger hat mit dem knapp verpassten Medaillenrennen eine gute Leistung gezeigt“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner.


Für Philipp Buhl hatte die Serie vor Hyères ebenso wie für die beiden deutschen 49erFX-Crews – die Weltranglisten-Ersten Vicky Jurczok/Anika Lorenz (12., Verein Seglerhaus am Wannsee) sowie die Europameisterinnen Tina Lutz (13., Chiemsee Yacht-Club) und Susann Beucke (Hannoverscher Yacht-Club) – mit Schüttelfrost, schwerer Erkältung und, bei beiden Frauen-Crews, einer heftigen Virus-Infektion denkbar unglücklich begonnen. Buhl, der bis zum Ende leicht angeschlagen blieb, konnte sich aber im Verlauf der Regatta von zunächst schwachen Ergebnissen deutlich erholen und fand in den letzten Tagen wieder zurück zu seiner Weltkasse-Form. „Das Medaillenrennen hat dann sehr viel Spaß gemacht“, zog der 28-jährige Sonthofener am Sonntagnachmittag Bilanz, „die wichtigste Erkenntnis dieser Woche ist, dass ich neben einer Reihe kleiner Fehler auch extrem vieles richtig gut gemacht habe. Das gibt mir viel Selbstbewusstsein für die kommenden wichtigen Monate.“


Auf dem Kurs zur Europameisterschaft der Lasersegler, die bereits in einer Woche im französischen La Rochelle beginnt, attestierte Laser-Bundestrainer Alex Schlonski seinem Top-Athleten Philipp Buhl: „Im Finale war Philipp noch einmal schön schnell auf allen Kursen. Es bleibt dabei, dass er, wenn er fit ist, jederzeit in der Lage ist, bei großen Regatten eine Medaille zu gewinnen. Bis zur WM im August in Aarhus haben wir noch ein paar Dinge aufzuarbeiten. Der nächste Schritt ist die EM.“ Das gute Laser-Ergebnis machte der 22-jährige Theodor Bauer vom Röbeler-Segler-Verein-Müritz als 23. komplett.


Frederike Loewe und Anna Markfort schlossen die Weltcup-Regatta mit einem Happy End ab. Im Medaillenrennen lieferte sich das Berliner Duo mit den beiden führenden Teams aus Japan und China packende Zweikämpfe, bevor sie die Ziellinie als Dritte vor den späteren Siegerinnen und Zweitplatzierten aus Frankreich und Großbritannien überquerten. „Wir haben das gut gemeistert und sind im Großen und Ganzen super zufrieden“, sagte Vorschoterin Anna Markfort, „die Zusammenarbeit in unserer Trainingsgruppe mit unserem Trainer Marek Chocian und den beiden anderen Frauen-Crews, aber auch mit den Männern ist sehr produktiv. Unser Ziel für diese Saison ist es, uns in den Top Ten festzusetzen. Das ist nun bereits zweimal gelungen.“ Als 21. konnte mit Fabienne Oster und Anastasiya Winkel auch die junge Mannschaft vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg überzeugen.


Das German Sailing Team nimmt in den kommenden Wochen Kurs auf mehrere Europameisterschaften in den olympischen Klassen, die Kieler Woche Ende Juni und den Jahreshöhepunkt bei der Weltmeisterschaft aller olympischen Disziplinen in den ersten beiden Augustwochen im dänischen Revier von Aarhus.

 

ERGEBNISSE SAILING WORLD CUP HYÈRES 2018
(DSV-Crews sind bis Platz 20 aufgeführt)

LASER
1.         Jean Baptiste Bernaz (FRA), 84 Punkte
2.         Sam Meech (NZL), 101 Punkte
3.         Tom Burton (AUS), 109 Punkte
8.         Philipp Buhl (Segelclub Alpsee Immenstadt), 147 Punkte

LASER RADIAL
1.         Marit Bouwmeester (NED), 51 Punkte
2.         Monika Mikkola (FIN), 95 Punkte
3.         Paige Railey (USA), 104 Punkte
14.       Svenja Weger (Potsdamer Yacht Club), 154 Punkte

49ER
1.         Dominik Buksak/Szymon Wierzbicki (POL), 49 Punkte
2.         Logan Dunning Beck/Oscar Gunn (NZL), 60 Punkte
3.         Josh Porebski/Trent Rippey (NZL), 62 Punkte
19.       Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger (Segler- und Ruderclub Simssee), 99 Punkte

49ERFX
1.         Alexandra Maloney/Molly Meech (NZL), 76 Punkte
2.         Ida Marie Baad Nielsen/Marie Thusgaard Olsen (DEN), 77 Punkte
3.         Victoria Travascio/Maria Branz (ARG), 96 Punkte
12.       Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 146 Punkte
13.       Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee Yacht-Club/Hannoverscher Yacht-Club), 147 Punkte

470ER MÄNNER
1.         Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE), 28 Punkte
2.         Mathew Belcher/William Ryan (AUS), 49 Punkte
3.         Paul Snow-Hansen/Daniel Wilcox (NZL), 62 Punkte
14.       Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 121 Punkte
20.       Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersport Verein), 158 Punkte

470ER FRAUEN
1.         Camille Lecointre/Aloise Retornaz (FRA), 62 Punkte
2.         Hannah Mills/Eilidh McIntyre (GBR), 67 Punkte
3.         Ai Kondo Yoshida/Miho Yoshioka (JPN), 78 Punkte
8.         Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel Club), 98 Punkte

FINN DINGHI
1.         Jorge Zarif (BRA), 38 Punkte
2.         Nicholas Heiner (NED), 46 Punkte
3.         Alican Kaynar (TUR), 50 Punkte
(Keine deutschen Starter)

NACRA17
1.         Ruggero Tita/Caterina Marianna Banti (ITA), 47 Punkte
2.         Ben Saxton/Nicola Boniface (GBR), 79 Punkte
3.         Iker Martinez de Lizarduy/Olga Maslivets (ESP), 89 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X MÄNNER
1.         Pierre Le Coq (FRA), 88 Punkte
2.         Louis Girard (FRA), 92 Punkte
3.         Thomas Goyard (FRA), 110 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X FRAUEN
1.         Zofia Noceto-Klepacka (POL), 61 Punkte
2.         Peina Chen (CHN), 64 Punkte
3.         Malgorzata Bialecka (POL), 75 Punkte
(Keine deutschen Starter)

2.4M (PARALYPISCH)
1. Damien Seguin (FRA), 9 Punkte
2. Bruno Jourdren (FRA), 24 Punkte
3. Rafa Andarias (ESP), 34 Punkte
(Keine deutschen Starter)

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dsv.org
www.germansailingteam.de

Ein Ziel des Klimapaktes Flensburg ist es, ein Bewusstsein für den Klimaschutz in allen gesellschaftlichen Bereichen zu erzeugen. Ein derartiger Bereich, in dem sehr viele Flensburgerinnen und Flensburger aktiv und engagiert sind,
ist der Sport. Das städtische Klimaschutzmanagement und der Klimapakt Flensburg e.V. haben zu Beginn des Jahres die lokalen Stadtteilforen und Sportvereine im Rahmen eines Wettbewerbs dazu aufgerufen, Beiträge für klimafreundliche Maßnahmen einzureichen. Ziel der Aktion war die aktive Einbindung von gesellschaftlichen Gruppen für den kommunalen Klimaschutz.

Die Segler-Vereinigung hatte sich mit den umfangreichen Klimaschutzanteilen in der gerade abgeschlossenen Sanierung des Vereinsheims an dem Wettbewerb beteiligt und erhielt dafür einen Anerkennungspreis von 100,- Euro für ihre bemerkenswerten Klimaschutzaktivitäten.

Berichterstattung auf der Seite des Klimapakt Flensburg.

050129 081130 1

Henning Brüggemann (Klimapakt-Vorsitzender), Dr. Marcus Ott (1. Vositzender SVF), Martin Beer (Klimaschutzmanagement Stadt Flensburg)

Goetz-Ulf Jungmichel verlässt den DSV zum Jahresende
Hamburg, 16. April 2018.

Goetz-Ulf Jungmichel, Generalsekretär des Deutschen Segler-Verbandes (DSV), scheidet zum 31.12.2018 aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die zukünftige Ausrichtung des Verbandes zwischen ihm und dem Präsidium einvernehmlich aus dem Verband aus. „Es waren spannende und herausfordernde zwei Jahre, in denen wir den Grundstein für die Neuausrichtung des Verbandes gelegt haben“, sagt Jungmichel. „Goetz-Ulf Jungmichel hat viel frischen Wind in den DSV gebracht und uns geholfen, alte Strukturen zu überdenken und neu zu definieren. Ich danke ihm im Namen des gesamten Präsidiums für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Unser Hauptaugenmerk liegt nun darauf, einen Nachfolger zu finden“, erklärt Mona Küppers, Präsidentin des DSV.

Über den DSV
Der 1888 gegründete Deutsche Segler-Verband (DSV) ist der Dachverband der deutschen Segel-, Wind- und Kitesurf-Vereine, der Landesseglerverbände und der Klassenvereinigungen. Mit über 1.300 Vereinen und mehr als 180.000 Vereinsmitgliedern gehört er zu den 20 größten Spitzensport-verbänden Deutschlands. Der DSV hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Rahmenbedingungen für die Ausübung des Segelsports zu verbessern und seine Mitglieder in ihrer Arbeit zu unterstützen. Dazu zählen die umfassende Darstellung des Segelsports in der Öffentlichkeit, der Verbraucherschutz für Seglerinnen und Segler und die Vertretung ihrer Interessen gegenüber der Industrie, Politik und Verbänden im In- und Ausland.

Kontakt
Deutscher Segler-Verband e.V.
Christiane Perlewitz
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Der Vorsitzende des Fachverbandes Segeln an der Flensburger Förde, Klaus-Peter Heldt informierte die Mitgliedsvereine am 12.04.2018 über den aktuellen Sachstand zum Befahrensverbot im NSG Halbinsel Holnis. Fast ein Jahr haben demnach seine Gespräche mit WSA, WSD und Naturschutzverbänden gedauert. Zuletzt konnte ein Gespräch im Mininisterium erreicht werden, aus dem zumindest, so Klaus-Peter Heldt, ein Teilerfolg hervorgegangen ist. Das Ergebnis der Gespräche hat der Vorsitzende des Fachverbandes des Vereinen öffentlich zur Verfügung gestellt.

Anschreiben MELUND

Stellungnahme des LLUR

Nunmehr wird umgehend das WSA um Ausnahme gebeten werden. Danach erhält das Gebiet des Befahrensverbotes im NSG Halbinsel Holnis sicher einen neuen Zuschnitt.

Die Segelvereine an der Flensburger Förde danken Klaus-Peter Heldt, Enno Brink und dem DSV für die Unterstützung.

Dr. Marcus Ott
1. Vorsitzender

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