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Deutschlands 470er-Segler auf der EM-Erfolgswelle
Silber und zweimal Bronze für das German Sailing Team


Burgas/Bulgarien, 24. Mai 2018. Glanzvoller Auftritt der deutschen 470er-Seglerinnen und Segler bei der Europameisterschaft der olympischen Zweihandklasse im bulgarischen Burgas: Bei den Damen segelten die Berlinerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel-Club) zu Silber. Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß vom Deutschen Touring Yacht-Club erkämpften sich mit Rang drei im Medaillenfinale Bronze. Das imposante deutsche Gesamtergebnis der Trainingsgruppe von Marek Chocian machten Fabienne Oster und Anastasiya Winkel vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg als Zehnte perfekt.


470er-Bundestrainer Marek Chocian sagte: „Wir haben einige Dinge in unserer Arbeit geändert. Ich habe immer wieder gesagt, dass wir nur als Team vorankommen. Das Team ist der wichtigste Faktor! Dieser Erfolg ist ein Ergebnis der Veränderungen, ein Erfolg für das ganze Team und seine intensivierte Zusammenarbeit und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Wir sind glücklich, aber noch lange nicht am Ziel. Als nächstes geht es bei der WM in Aarhus um die Sicherung der Nationenqualifikation.“


Auch bei den Herren standen mit Malte Winkel (Schweriner Yacht Club) und Matti Cipra (Plauer Wassersportverein) zwei von Robert Remus trainierte deutsche Segler auf dem Siegerpodest. Simon Diesch (Württembergischer Yacht-Club) und Philipp Autenrieth (Bayerischer Yacht-Club) hatten das Medaillenrennen als Elfte knapp verpasst, aber nach Platz 4 beim Frühjahrsklassiker Trofeo Princesa Sofía erneut Weltklasse-Leistungen zeigen können.


Für die Weltmeisterschaft aller olympischer Disziplinen im dänischen Aarhus, wo es im August um die ersten Nationenqualifikationen für die Olympischen Spiele 2020 geht, kam die eindrucksvolle Kampfansage der DSV-Flotte bei diesen europäischen Titelkämpfen zum richtigen Zeitpunkt. Nadine Böhm sagte: „Die Erfolge sind sicher ein Ergebnis unserer Zusammenarbeit als Team in den vergangenen Monaten. Wie wir uns pushen und stark machen. Wenn wir weiter so mit unserem Trainer Marek Chocian arbeiten, sollten unsere Chancen ähnlich gut sein, bei der WM die Nationenqualifikation zu sichern – das große Ziel für uns alle.“


„Wir fühlen uns für Aarhus gut gerüstet“, sagte auch Steuerfrau Frederike Loewe vom Verein Seglerhaus am Wannsee, „wir waren jetzt bei drei Regatten in diesem Jahr dreimal im Medaillenrennen. Tendenz aufsteigend. Das ist ein gutes Zeichen. Bei dieser EM waren Fitness und Konstanz die Themen. Wir waren oft k.o., haben aber nie locker gelassen.“ Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß haben sich ihre Bronzemedaille mit kämpferischer Leistung und Rang 3 im Medaillenfinale gesichert. „Wir haben gekämpft bis zum Ende. Wir wussten, dass wir alles geben müssen, haben nie nachgelassen und sind jetzt super, super happy.“


Zufrieden stimmt das deutsche Team auch, dass die herausragenden Leistungen der 470er-Crews in unterschiedlichsten Bedingungen stimmten. Böhm berichtete: „Nach dem Totalausfall am ersten Tag hatten wir es im Verlauf der Titelkämpfe mit variierenden Windbedingungen zu tun, mal mit 7 bis 9 Knoten, mal mit bis zu 19 Knoten. Fitness war ein Faktor. Konsequenz und Konzentration auch. Wir haben nach dem Ausfall an fast allen Tagen drei Rennen gesegelt, das war nicht immer einfach. Aber wir sind sehr glücklich, dass wir hier als Team insgesamt sogar drei Medaillen gewinnen konnten.“


ENDERGEBNIS: 470er Europameisterschaft

FRAUEN
1.    Tina Mrak/Veronika Macarol (Slowenien), 58 Punkte
2.    Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee, Joersfelder Segel-Club), 78 Punkte
3.    Nadine Böhm/Ann-Christin Goliaß (Deutscher Touring Yach-Club), 82 Punkte
10.  Fabienne Oster/Anastasiya Winkel (Norddeutscher Regatta Verein), 105 Punkte

MÄNNER
1.    Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (Schweden), 39 Punkte
2.    Panagiotis Mantis/Pavlos Kagialis (Griechenland), 72 Punkte
3.    Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersportverein), 91 Punkte
11.  Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 108 Punkte

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Telefon: +49 40 63 20 09 11
Mobil: +49 170 55 49 583
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dsv.org
www.germansailingteam.de

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Gäste,

die Segler-Vereinigung wurde von der Stadt Flensburg und dem beauftragten Tiefbauunternehmen über die bevorstehende Bauleistung informiert.

Im Zuge der Bauleistungen wird ein Regenwasserkanal im Twedter Strandweg verlegt. Die Arbeiten beginnen am 14.05.2018 in Höhe Fahrensodde Nr. 7 und enden in Höhe Twedter Strandweg Nr. 37. Die Arbeiten werden halbseitig ausgeführt, sodass Sie mit Ihren Fahrzeugen an der Baustelle vorbeifahren können. Während der Arbeiten entlang des Parkplatzes des Yachtclubs wird eine Behelfsfahrspur über den Parkplatz eingerichtet, weil ein Vorbeifahren hier
nicht mehr möglich ist.

Während der Herstellung der Anschlussleitungen werden die betroffenen Grundstücke ggf. zeitweise nicht mit dem Fahrzeug zu erreichen sein. Die konkreten Sperrzeiten ergeben sich in Abhängigkeit zum Baufortschritt.

Wir btten darum, durch sach- und situationsgemäßes Parken die ohnehin schwierige Situation mögichst zu entspannen. Bitte denkt und denken Sie daran, dass wir ausreichend Parkfläche auf dem Grundstück Fahrensodde 20 (ehem. DASA) zur Verfügung haben. Bitte laden Sie ggf. vor dem Vereinsgelände schnell aus und parken den PKW dann mit längerer Dauer auf dem DASA Gelände, anstatt unser Grundstück, dessen Zufahrt oder unsere Bootshallen zu verstopfen.

Informationen unseres Nachbarvereins FYC an seine Mitglieder finden Sie hier.

 

Herzlich, Ihr und Eurer

Dr. Marcus Ott
1. Vositzender

 

Ganz im Zeichen von Jugend und Jugendabteilung fand am Samstag, 05.05.2018 unter dem Flaggenmast und am Bootskran um 14 Uhr die Ansegelzeremonie für die Saison 2018 statt. Der 1. Vorsitzende, Dr. Marcus Ott begrüßte zahlreiche Mitglieder, Gäste und Freunde bei Kaiserwetter.

Bei wunderbarem Sonnenschein und endlich wieder Temperaturen, die einige mutige Mitglieder schon zu Shorts und Zehensandalen veranlasste, begrüßte der Vorsitzende der Segler-Vereinigung, Dr. Marcus Ott zahlreiche Mitglieder, Gäste und Segelfreunde auf der Plattform vor dem Flaggenmast zum Ansegeln. Mit dabei waren auch wieder Gäste aus der Nachbarschaft, denn die Marineschule Mürwik hatte einen Hanseaten mit drei Mann militärischer Crew und zwei Segelgästen nach Fahrensodde entsandt. Ganz besonders begrüßte Ott Herrn Klaus Scharf, den stellvertretenden Vorsitzende der Flensburger Peter Petersen Stiftung, die an diesem Tag für die SVF eine wichtige Rolle einnahm.

Der Vorsitzende startete mit einer frohen Nachricht für die Mitglieder in die Segelsaison.  Nachdem es der Verein 2016 geschafft hatte, das Vereinsgrundstück in Eigentum zu übernehmen, wurde der Verein Ende 2017 wieder aufgerüttelt, als es plötzlich hieß, dass ca. 40 Bootseinheiten von Mitgliedern im Winter nicht mehr auf dem Grundstück Fahrensodde 20 / DASA Gelände abgestellt werden dürften. Der Pachtvertrag zu diesem Recht wurde gekündigt und war vor genau 6 Tagen, also am 30.04.2018 ausgelaufen. Ott konnte aber berichten, dass im Finanzausschuss der Stadt Flensburg am 19.04.2018 einem Erbbaupachtvertrag mit der SVF mehrheitlich zugestimmt wurde und dass damit nun der Neubau einer Halle auf diesem Grundstück zwischen neuem DLRG Hallenbau und heutigen Standort des alten Messhauses ermöglicht wird. Die ursprünglich dafür angesetzten jährlichen Kosten konnten entgegen erster erhöhter Berechnungen in den politischen Verhandlungen sogar noch merklich reduziert werden.

Diese gute Neuigkeit positionierte Ott als eine Errungenschaft des Vereins, die mit Blick auf die Zukunft und damit auf die heutigen Jugendlichen und die Jugendabteilung einzuordnen sei. Es sei ist gute Tradition in der Segler-Vereinigung, dass viele Jugendliche sich irgendwann nach Ihrer Zeit in der Jugendabteilung ein eigenes Boot kaufen dieses dann auch in „ihrem Hafen“ zu Wasser lassen und sich ebenso in ihrem Verein einen Winterliegeplatz wünschen. Somit plante und plant der Vorstand heute natürlich auch schon für die Jugend, die einmal Mitglieder in der Hauptabteilung sein werden und dann einen angemessenen Sommer- und Winterliegeplatz erwarten.

Ein zweites der Themen am Ansegeltag  unter dem Aspekt Jugend im Allgemeinen betraf dann die jungen oder jung gebliebenen, neuen Mitglieder. Am Samstag durften die Anwesenden sich erneut darüber freuen, dass die Segler-Vereinigung sehr beliebt ist und immer wieder neue Mitglieder aufnehmen kann. Sechs Neuzugänge begrüße der Vorsitzende unter dem Flaggenmast.

Carina Scheder (MoB)

Mit den Worten „Carina ist ein gutes Beispiel für das gerade Gesagte zu Mitgliedern, die aus der Jugendabteilung in die Hauptabteilung kommen und aktiv dabei bleiben“, bat Ott seine Regattakameradin nach vorne. Nach zwei Generationen Scheder im Verein begründet Carina nun die dritte Generation in der Hauptabteilung. Sie nimmt seit dieser Saison auf der Stjärna an der MAR teil. Gerade noch kürzlich hatte Carina an Bord übernachtet und musste feststellen, dass die Nächte noch verdammt kalt sind. Der Vorsitzende empfahl ihr (mit Augenzwinkern) bei einem eigenen Bootskauf eine Heizung oder einen Heizlüfter zu bedenken.

Katrin Schwandt (MoB, Partnermitglied)

Auch Katrin segelt wie Carina bei der MAR auf der Stjärna. Das allerdings nicht erst seit dieser Saison und es hat auch einen anderen Grund. Wenn man den 2. Vorsitzenden Torben Wulff als den Eigner der Stjärna kennt, so wusste Ott zu erläutern, dann weiß man danach ebenso, dass Katrin als Partnermitglied zu Wulff in die Segler-Vereinigung aufgenommen wird.

Kai Hansen (MmB)

Kai Hansen wurde vom Vorsitzenden als selbständiger Tischler und Zimmerer aus Rüde begrüßt, der mit seiner Boström 31 mit dem Namen „Auszeit“ zur SVF hinzu kommt. Kai war schon 2016 und 2017 Gastlieger im Vereinshafen.

Thomas Voss (MmB)

Auch Thomas wurde als Mitglied mit Boot aufgenommen. Er bringt eine Bianca 27, die den Namen „Annika“ trägt, mit in die Segler-Vereinigung. Auch „Annika“ und Thomas sind für die SVF allerdings beide keine Fremden, denn Thomas hatte in der SVF schon viele Jahre einen Gastliegeplatz, bevor er sich im letzten Jahr zur Aufnahme entschied.

Klaus-Dieter Weiß (MmB)

Klaus-Dieter berichtete bei der Aufnahme von sich selbst, jetzt Pensionär zu sein und damit nach eigener Aussage ab sofort Zeit zu haben, um sich um Sachen im Verein zu kümmern. Das freute Ott ganz besonders, zumal ihm bekannt war, dass Weiß über dreißig Jahre Vereinsmitglied in Berlin war. Damit wisse er, welche Aufgaben anfallen und wie man sie lösen kann, setzte der Vorsitzende fort. Klaus-Dieter Weiß wird MmB und bringt sein Segelboot Boelge (Welle), eine Granada 24 mit.

Peter Doroszenko (MmB)

Zu guter Letzt wurde Peter Doroszenko nach vorne unter den Flaggenmast gebeten. Über Peter wurde von Ott berichtet, ebenso wie Klaus-Dieter jetzt in der angenehmen Situation zu sein, jederzeit unabhängig von Arbeitszeiten zu seinem Boot kommen zu können. Als auswärtiger Gast aus Bad Segeberg hat Peter zusammen mit Gabriele Abel die letzten drei Jahre schon seine Segelzeit bei der SVF im Hafen verbracht. Beide segeln gemeinsam auf einer LM 26 namens „Lisa“.

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Foto: Heiner John

Die neuen Mitglieder wurden mit einem dreifachen Hipp Hipp – Hurra begrüßt.

Im Anschluss an die Neuaufnahmen kam Ott dann zum Höhepunkt der diesjährigen Ansegelzeremonie. Die Jugendabteilung freute sich am Samstag darüber, drei neue Boote zu taufen und für die Nachwuchsarbeit ihrem Element übergeben zu können.

Die Segler-Vereinigung Flensburg konnte die drei neuen Boote – eine C55 Kieljolle und zwei Optimistenjollen - aufgrund einer großzügigen Zuwendung der Peter Petersen Stiftung kaufen und kann diese nun für Ausbildungszwecke nutzen. Der Vorsitzende bat den stellvertretenden Vorsitzenden der Peter Petersen Stiftung, Herrn Klaus Scharf ans Rednerpult, um die Anwesenden über den Stifter und die Stiftung zu informieren.

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Foto: Heiner John

Klaus Scharf führte in seiner Rede aus, dass Peter Petersen selbst ein leidenschaftlicher Wassersportler war, der sein beträchtliches Vermögen 2010 in eine gemeinnützige Stiftung zugunsten der Jugend in Schleswig-Holstein überführt hat. Ein Jahr später starb Petersen, der selbst keine Kinder hatte. „Man muss die Jugend und den Sport fördern“, hat Peter Petersen immer gesagt und in diesem Sinne ist auch die Förderung der Boote in der SVF zu verstehen. Der Zweck der Stiftung mit Sitz in Flensburg ist die Beschaffung von Mitteln zur Förderung der Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie zur Förderung des Sports.

„Neben der Freude, die wir über die bloße finanzielle Unterstützung fühlen, ist es uns eine ganz besondere Ehre, die Förderung von der Peter Petersen Stiftung erhalten zu haben.“, kommentiert Dr. Ott die Anschaffung der drei Jugendboote. „Es ist eine tolle Auszeichnung für das Engagement der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in der Segler-Vereinigung und für den Einsatz der Trainer, Betreuer und Kümmerer in unserem Verein“, stellt er weiter fest.

Der Vorsitzende dankte Klaus Scharf, der selbst einmal Mitglied der Jugendabteilung der SVF gewesen ist, für die großzügige Zuwendung sowie für seine Teilnahme und übereichte ihm eine 100-Jahr-Chronik der SVF als Geschenk.

Danach wechselte die Gruppe der Mitglieder und Gäste an die Kranplattform, damit die drei Taufpatinnen Lilli Martens, Pia Lotta Wulff und Maite Fiona Ott die Taufzeremonie übernehmen konnten. Die zwei neuen Optimisten-Jollen bekamen die Namen „Herr Nilsson“ und „Pippi“ und die C55 Kieljolle wurde auf den Namen „Bö“ getauft. Lilli, Pia und Maite wünschten den Crews der Boote allzeit gute Fahrt und den Booten immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel, bevor alle drei Neuzugänge mit einem dreifachen Hipp Hipp Hurra begrüßt wurden. Die jungen Damen bekamen anschließend eine Taufurkunde, einen kleinen Blumengruß und einen „leckeren“ Gutschein als Dank überreicht.

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Foto: Torben Wulff

Im Anschluss entließ der Vorsitzende alle Beteiligten zum Ansegeln hinaus auf die Förde, um sich dann gegen 17 Uhr gemeinsam zum Ausklang - quasi einem Taufmahl – auf der Terrasse des Vereinsheims zu treffen.

Mit dem Gruß auf die Segelsaison 2018, auf die neuen Vereinsboote und die Segler-Vereinigung Flensburg, sowie einem dreifachen Hipp Hipp Hurra hieß es dann

„Heiß auf Stander und Flaggen!“

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Foto: Heiner John

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Sailing World Cup Hyères 2018

PRESSEINFORMATION

Sailing World Cup Hyères 2018

German Sailing Team trotzt Erkrankungswelle und erkämpft bei Weltcup-Regatta zwei Top-Ten-Plätze

Hyères/Frankreich, 29. April 2018. Die deutschen Crews haben beim Sailing World Cup vor Hyères aus einer schwierigen Regattawoche das Beste gemacht. Im Finale sorgte der zu Wochenbeginn noch von einer heftigen Erkältung geplagte Laser-Steuermann Philipp Buhl vom Segelclub Alpsee-Immenstadt mit Rang zwei im Medaillenrennen und Gesamtplatz 8 für einen mehr als versöhnlichen Abschluss. Auch die 470er-Seglerinnen Frederike Loewe (Verein Seglerhaus am Wannsee) und Anna Markfort (Joersfelder Segel Club) glänzten im Finale mit Rang 3 und beendeten die Weltcup-Regatta in Frankreich als starke Siebte.


„Es war positiv, wie sich einige unserer Teams wie beispielsweise Philipp Buhl und die 49erFX-Crews nach unterschiedlichen anfänglichen Erkrankungen zurückgekämpft haben. Beeindruckt haben Frederike Loewe und Anna Markfort im 470er. Auch Laser-Radial-Steuerfrau Svenja Weger hat mit dem knapp verpassten Medaillenrennen eine gute Leistung gezeigt“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner.


Für Philipp Buhl hatte die Serie vor Hyères ebenso wie für die beiden deutschen 49erFX-Crews – die Weltranglisten-Ersten Vicky Jurczok/Anika Lorenz (12., Verein Seglerhaus am Wannsee) sowie die Europameisterinnen Tina Lutz (13., Chiemsee Yacht-Club) und Susann Beucke (Hannoverscher Yacht-Club) – mit Schüttelfrost, schwerer Erkältung und, bei beiden Frauen-Crews, einer heftigen Virus-Infektion denkbar unglücklich begonnen. Buhl, der bis zum Ende leicht angeschlagen blieb, konnte sich aber im Verlauf der Regatta von zunächst schwachen Ergebnissen deutlich erholen und fand in den letzten Tagen wieder zurück zu seiner Weltkasse-Form. „Das Medaillenrennen hat dann sehr viel Spaß gemacht“, zog der 28-jährige Sonthofener am Sonntagnachmittag Bilanz, „die wichtigste Erkenntnis dieser Woche ist, dass ich neben einer Reihe kleiner Fehler auch extrem vieles richtig gut gemacht habe. Das gibt mir viel Selbstbewusstsein für die kommenden wichtigen Monate.“


Auf dem Kurs zur Europameisterschaft der Lasersegler, die bereits in einer Woche im französischen La Rochelle beginnt, attestierte Laser-Bundestrainer Alex Schlonski seinem Top-Athleten Philipp Buhl: „Im Finale war Philipp noch einmal schön schnell auf allen Kursen. Es bleibt dabei, dass er, wenn er fit ist, jederzeit in der Lage ist, bei großen Regatten eine Medaille zu gewinnen. Bis zur WM im August in Aarhus haben wir noch ein paar Dinge aufzuarbeiten. Der nächste Schritt ist die EM.“ Das gute Laser-Ergebnis machte der 22-jährige Theodor Bauer vom Röbeler-Segler-Verein-Müritz als 23. komplett.


Frederike Loewe und Anna Markfort schlossen die Weltcup-Regatta mit einem Happy End ab. Im Medaillenrennen lieferte sich das Berliner Duo mit den beiden führenden Teams aus Japan und China packende Zweikämpfe, bevor sie die Ziellinie als Dritte vor den späteren Siegerinnen und Zweitplatzierten aus Frankreich und Großbritannien überquerten. „Wir haben das gut gemeistert und sind im Großen und Ganzen super zufrieden“, sagte Vorschoterin Anna Markfort, „die Zusammenarbeit in unserer Trainingsgruppe mit unserem Trainer Marek Chocian und den beiden anderen Frauen-Crews, aber auch mit den Männern ist sehr produktiv. Unser Ziel für diese Saison ist es, uns in den Top Ten festzusetzen. Das ist nun bereits zweimal gelungen.“ Als 21. konnte mit Fabienne Oster und Anastasiya Winkel auch die junge Mannschaft vom Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg überzeugen.


Das German Sailing Team nimmt in den kommenden Wochen Kurs auf mehrere Europameisterschaften in den olympischen Klassen, die Kieler Woche Ende Juni und den Jahreshöhepunkt bei der Weltmeisterschaft aller olympischen Disziplinen in den ersten beiden Augustwochen im dänischen Revier von Aarhus.

 

ERGEBNISSE SAILING WORLD CUP HYÈRES 2018
(DSV-Crews sind bis Platz 20 aufgeführt)

LASER
1.         Jean Baptiste Bernaz (FRA), 84 Punkte
2.         Sam Meech (NZL), 101 Punkte
3.         Tom Burton (AUS), 109 Punkte
8.         Philipp Buhl (Segelclub Alpsee Immenstadt), 147 Punkte

LASER RADIAL
1.         Marit Bouwmeester (NED), 51 Punkte
2.         Monika Mikkola (FIN), 95 Punkte
3.         Paige Railey (USA), 104 Punkte
14.       Svenja Weger (Potsdamer Yacht Club), 154 Punkte

49ER
1.         Dominik Buksak/Szymon Wierzbicki (POL), 49 Punkte
2.         Logan Dunning Beck/Oscar Gunn (NZL), 60 Punkte
3.         Josh Porebski/Trent Rippey (NZL), 62 Punkte
19.       Jakob Meggendorfer/Andreas Spranger (Segler- und Ruderclub Simssee), 99 Punkte

49ERFX
1.         Alexandra Maloney/Molly Meech (NZL), 76 Punkte
2.         Ida Marie Baad Nielsen/Marie Thusgaard Olsen (DEN), 77 Punkte
3.         Victoria Travascio/Maria Branz (ARG), 96 Punkte
12.       Victoria Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 146 Punkte
13.       Tina Lutz/Susann Beucke (Chiemsee Yacht-Club/Hannoverscher Yacht-Club), 147 Punkte

470ER MÄNNER
1.         Anton Dahlberg/Fredrik Bergström (SWE), 28 Punkte
2.         Mathew Belcher/William Ryan (AUS), 49 Punkte
3.         Paul Snow-Hansen/Daniel Wilcox (NZL), 62 Punkte
14.       Simon Diesch/Philipp Autenrieth (Württembergischer Yacht-Club/Bayerischer Yacht-Club), 121 Punkte
20.       Malte Winkel/Matti Cipra (Schweriner Yacht-Club/Plauer Wassersport Verein), 158 Punkte

470ER FRAUEN
1.         Camille Lecointre/Aloise Retornaz (FRA), 62 Punkte
2.         Hannah Mills/Eilidh McIntyre (GBR), 67 Punkte
3.         Ai Kondo Yoshida/Miho Yoshioka (JPN), 78 Punkte
8.         Frederike Loewe/Anna Markfort (Verein Seglerhaus am Wannsee/Joersfelder Segel Club), 98 Punkte

FINN DINGHI
1.         Jorge Zarif (BRA), 38 Punkte
2.         Nicholas Heiner (NED), 46 Punkte
3.         Alican Kaynar (TUR), 50 Punkte
(Keine deutschen Starter)

NACRA17
1.         Ruggero Tita/Caterina Marianna Banti (ITA), 47 Punkte
2.         Ben Saxton/Nicola Boniface (GBR), 79 Punkte
3.         Iker Martinez de Lizarduy/Olga Maslivets (ESP), 89 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X MÄNNER
1.         Pierre Le Coq (FRA), 88 Punkte
2.         Louis Girard (FRA), 92 Punkte
3.         Thomas Goyard (FRA), 110 Punkte
(Keine deutschen Starter)

RS:X FRAUEN
1.         Zofia Noceto-Klepacka (POL), 61 Punkte
2.         Peina Chen (CHN), 64 Punkte
3.         Malgorzata Bialecka (POL), 75 Punkte
(Keine deutschen Starter)

2.4M (PARALYPISCH)
1. Damien Seguin (FRA), 9 Punkte
2. Bruno Jourdren (FRA), 24 Punkte
3. Rafa Andarias (ESP), 34 Punkte
(Keine deutschen Starter)

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Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
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