Änderungen Ordnungsvorschriften Spezielle Segeldisziplinen + Protokoll Seglertag 2019 + Aktuelle Informationen zum Coronavirus + Seglerjugend Roadshow + Nationale Tourismusstrategie: Verbände überreichen Anforderungspapier an BMVI

DSV Mitteilungen an die Vereine inkl. OFFIZIELLE MITTEILUNGEN

Das sind unsere Informationen für Sie:

1. OFFIZIELLE MITTEILUNG des DSV: Änderungen der Ordnungsvorschriften Spezielle Segeldisziplinen
2. OFFIZIELLE MITTEILUNG des DSV: Protokoll des Seglertags 2019
3. Aktuelle Informationen zum Coronavirus: Absage Fahrtenseglerabend der DSV Kreuzer-Abteilung und Absage World Cup Genua
4. Segelsport vor Ort – die neue Seglerjugend Roadshow
5. Nationale Tourismusstrategie: Verbände überreichen Anforderungspapier an Bundesverkehrsministerium

begleitende Dokumente des DSV
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1. OFFIZIELLE MITTEILUNG des DSV: Änderungen der Ordnungsvorschriften Spezielle Segeldisziplinen
Ab dem 1. April 2020 gelten die neuen Ordnungsvorschriften Spezielle Segeldisziplinen des DSV. Die Änderungen betreffen vor allem die RC-Segler. Die Klassen wurden um RC Laser und Class 65 ergänzt. An nationalen Wettbewerben müssen mindestens sechs, an Deutschen Meisterschaften mindestens 15 Modellyachten teilnehmen. Die aktualisierten Ordnungsvorschriften finden Sie im Anhang.

2. OFFIZIELLE MITTEILUNG des DSV: Protokoll des Seglertags 2019
Der Deutsche Seglertag 2019 hat eine Reihe von Änderungen des DSV-Grundgesetzes beschlossen. Darunter zählt unter anderem die Umstrukturierung des Präsidiums, um den Breitensport zu stärken. Im Anhang finden Sie das offizielle Protokoll des Deutschen Seglertags 2019.

3. Aktuelle Informationen zum Coronavirus: Absage Fahrtenseglerabend der DSV Kreuzer-Abteilung und Absage World Cup Genua
Das Coronavirus (COVID-19) breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus und die Gesundheitsbehörden schätzen die aktuelle Situation weiterhin als „ernst“ ein.

Absage Fahrtenseglerabend der DSV Kreuzer-Abteilung: Das Präsidium des DSV hat nach eingehender Beratung und auf Empfehlung des Vorstands der DSV Kreuzer-Abteilung beschlossen, den Fahrtenseglerabend aufgrund nicht einzuschätzender Gesundheitsgefahren durch das Coronavirus abzusagen. Sönke Thomsen, Leiter der DSV Kreuzer-Abteilung: „Wir alle haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sehen uns als Sportverband jedoch in der Verantwortung, unsere Mitglieder, Gäste und Mitarbeiter in der jetzigen Lage zu schützen. Nach einer detaillierten Risikobewertung auf Grundlage der Informationen des Robert Koch Instituts und der Empfehlung unseres Bundesgesundheitsministers Herrn Spahn folgend, sind wir zu dieser Entscheidung gekommen.“

Absage des World Cup Genua: World Sailing hat den World Cup Genua 2020 (v. 11. bis 19. April) abgesagt. DSV Sportdirektorin Nadine Stegenwalner: „In Bezug auf die nationale Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Tokio sind die 470er Männer und Frauen sowie die Finn-Dinghys betroffen. Gemeinsam mit dem DOSB arbeiten wir bereits daran, einen „Plan B“ zu entwickeln, um einen fairen Olympia-Qualifikationsprozess zu ermöglichen. Dieser wird in Kürze vorliegen.“

Durchführung von und Teilnahme an Regatten, Trainings etc.: In Bezug auf die Durchführung von Regatten und auf die Teilnahme an Trainings- und Wettkampfveranstaltungen orientiert sich der DSV an den aktuellen Einschätzungen des DOSB. Dieser rät weiterhin von Reisen in alle Regionen, die vom Robert Koch Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesen werden, konsequent ab.
Für die Organisation von Wettkämpfen und Veranstaltungen gibt es aktuell keine allgemeingültigen Vorgaben. Jeder Einzelfall sollte auf der Basis der örtlichen Rahmenbedingungen überprüft und entschieden werden. Organisationen, die Wettkämpfe ausrichten und Gäste aus Risikogebieten erwarten, empfiehlt der DOSB, frühzeitig mit den zuständigen Behörden vor Ort Kontakt aufzunehmen. Das aktuelle Update vom 6. März erhalten Sie in der Anlage.

Zur Frage, wie mit rückkehrenden Sportlerinnen und Sportlern aus Risikogebieten umzugehen ist, hat das RKI eine aktuelle Information für die Maßnahmen im Verdachtsfall veröffentlicht, diese erhalten Sie ebenfalls anbei. Weitere Empfehlungen des RKI sind unter www.rki.de/covid-19 zu finden, darunter auch Empfehlungen für das Kontaktpersonenmanagement, Optionen für die Kontaktreduzierung und Kriterien für die Risikoeinschätzung von Großveranstaltungen.

4. Segelsport vor Ort – die neue Seglerjugend Roadshow
Die Seglerjugend im DSV geht neue Wege in puncto Nachwuchsgenerierung: Die Initiative „Segelsport vor Ort“ möchte Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland für den Segelsport begeistern. Bereits ab Mai finden an verschiedenen Orten „Schnupper-Segel-Events“ statt - mit dem Ziel, Segeln für alle greifbar und erlebbar zu machen. Weitere Informationen zur Roadshow finden Sie hier.

5. Nationale Tourismusstrategie: Verbände überreichen Anforderungspapier an Bundesverkehrsministerium
Anfang März trafen sich Vertreterinnen und Vertreter eines Verbände-Bündnisses aus ADAC, BVWW, DKV, DMYV, DOSB, DRV, DSV und DTV in Oranienburg anlässlich einer Regionalkonferenz des BMVI, um die Zukunft der sogenannten Nebenwasserstraßen zu diskutieren. Drei Aspekte wurden als zentrale Themen identifiziert:

  • Es gilt, den Wassertourismus als Instrument der Regionalentwicklung, Wirtschaftsentwicklung und der Daseinsfürsorge ins Wasserstraßen-Gesetz aufzunehmen.
  • Es muss eine Bestandsaufnahme über den aktuellen Zustand der Schleusen und Wehre erfolgen und daraus ein detaillierter Sanierungsfahrplan abgeleitet werden.
  • Im Bundeshaushalt müssen ein eigenständiger Haushaltstitel für die Nebenwasserstraßen eingeführt und die dafür notwendigen Personalkapazitäten zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen der Veranstaltung überreichten die Verbände ihr gemeinsames Papier mit den Anforderungen an eine nationale Tourismusstrategie aus Sicht des Wassersports, der Wassersportwirtschaft und des Tourismus an den anwesenden Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (www.dsv.org).

Kontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg, Tel.: 040 63 20 09 11
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www.dsv.org

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An die Sportvereine und Kreisfachverbände Flensburgs

Liebe Aktivisten des Flensburger Sports,

getreu dem Motto „Laufen für den guten Zweck“ laden: TriAs und die Stiftung „Die Mürwiker" zur Flensburger Charity Challenge 2020 ein. Das Ziel: Bei 1.000 erlaufenen Kilometern stiften regionale Firmen einen Erlös, der inklusiven Angeboten zu Gute kommen wird.

Weiter Informationen entnehmen Sie den Anhang und dem Homepageauftritt unter: https://cms.trias-flensburg.de/challenge-2020/

Wir würden uns über eine Publikation und Multiplikation an Interessierte aus eueren Reihen sehr freuen. Vielen Dank im Voraus.

Mit sportlichen Grüßen
i.A. Hanno Reese

Sportjugendkoordinator
---
Sportjugend im Sportverband Flensburg e.V.
Arndtstraße 5
24943 Flensburg

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Tel.: 0461-3194363
Mobil: +49 173 9729504
https://www.svfl.de/

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PRESSEINFORMATION

Der Erfolg beflügelt das German Sailing Team auf Kurs Olympia
Philipp Buhl segelt vor Melbourne im Laser zum Weltmeistertitel

Hamburg/Melbourne, 16. Februar 2020. Philipp Buhl hat dem German Sailing Team einen enormen Schub gegeben: Der 30 Jahre alte Steuermann aus Sonthofen hat vor Melbourne die Laser Weltmeisterschaft 2020 gewonnen. Mit dieser Leistung hat er ein knappes halbes Jahr vor Beginn der olympischen Regatta im Revier von Enoshima alle Bedingungen zur Nominierung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erfüllt.

Der Erfolg kommt im Olympiajahr zur rechten Zeit und lässt Buhl mit viel Selbstbewusstsein auf die Zielgerade nach Enoshima einbiegen. „Mit diesem Titel habe ich eines meiner beiden großen Ziele erreicht“, sagte Buhl im Sandringham Yacht Club kurz vor der Siegerehrung. Der für den Norddeutschen Regatta Verein startende Top-Athlet der deutschen Segelnationalmannschaft hat bei diesen Welttitelkämpfen nicht nur mit dem Sieg, sondern auch der Art und Weise beeindruckt, wie er ihn holte: fokussiert, entschlossen und souverän. Das WM-Gold war Buhl sogar schon ein Rennen vor Ende der Serie sicher. Dennoch trat der 1,87 Meter große Jollen-Einhandsegler zur zwölften und letzten Wettfahrt noch einmal an. Seine Serie mit den Rängen (4)/1/1/1/1/2/2/3/5/6/(10)/4 zeigt eindrucksvoll, wie gut der Allgäuer agierte: Wer bei einer Weltmeisterschaft mit 124 Booten aus 44 Nationen auf diesem Niveau einen vierten und einen zehnten Rang streichen darf, der hat herausragend gesegelt. „Ich habe nun eines meiner beiden großen Ziele erreicht und bin heute einfach sehr glücklich“, sagte Buhl, der das WM-Gold mit seinem Trainer Alex Schlonski und seinem jungen Sparring-Partner Nik Aaron Willim feierte.

DSV-Vizepräsident Torsten Haverland, im Verband für den Leistungssport verantwortlich und selbst einst in einer olympischen Bootsklasse erfolgreich, gratulierte Philipp Buhl herzlich zum Triumph: „Das war eine herausragende Vorstellung von Philipp, zu der wir ihn sehr beglückwünschen. Wer weiß, wieviel harte Arbeit, Hingabe und Engagement hinter einem solchen WM-Sieg stehen, der kann vor dieser Leistung nur den Hut ziehen. Sie zeigt auch, wie konsequent er mit Bundestrainer Alex Schlonski und seiner Trainingsgruppe gearbeitet hat. Und er zeigt, dass deutsche Segler sehr wohl siegen können und nicht nur die anderen ganz oben auf dem Podest stehen. Auf Kurs Olympia ist das für uns ein wichtiges Signal.“

Philipp Buhl hatte sich mit Bundestrainer Schlonski, Sparringspartner Willim und internationalen Trainingspartnern wie dem Schweden Jesper Stalheim und dem Norweger Hermann Tomasgaard im vergangenen November bei einem intensiven Trainingslager im WM-Revier und noch einmal in den Wochen vor dem WM-Start auf die Titelkämpfe in der australischen Phillip-Bucht vorbereitet. Nach einer von einigen Rückschlägen begleiteten Saison 2019 hatte der im Segelclub Alpsee-Immenstadt großgewordene Laser-Steuermann zudem eine persönliche Kurskorrektur vorgenommen. „Ich wollte bewusst einer möglichen Verkrampfung entgegenwirken, nicht mehr ganz so schematisch arbeiten, sondern große Serien wie diese Weltmeisterschaft etwas lockerer angehen. Es ist natürlich leichter gesagt als getan, mehr Leichtigkeit ins Spiel zu bringen, aber mir hier in Melbourne gut gelungen. Auch darüber bin ich sehr glücklich.“ Mit Philipp Buhl hat zum ersten Mal ein deutscher Steuermann einen WM-Titel in der Laserklasse gewonnen, die seit 1996 Teil des olympischen Programms ist.

Geholfen hatte Buhl auf dem Weg zum Titel auch sein starker Einstieg in die Serie: Mit vier Siegen in Folge hatte er nicht nur viel Selbstbewusstsein für den weiteren WM-Verlauf getankt, sondern auch der Konkurrenz eine harte Nuss zu knacken gegeben. DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner sagte: „Ich freue mich gerade nach der nicht ganz leichten Saison 2019 riesig für Philipp und das Team. Der WM-Titel ist ein sensationeller Erfolg und belohnt die ganze Arbeit, die dahintersteckt. Bemerkenswert ist, dass es nicht einmal ein knapper, sondern ein deutlicher Erfolg war. Zusammengenommen mit dem Bronze-Erfolg der 49er-Segler Erik Heil und Thomas Plößel, den sehr guten Ergebnissen der FX-Seglerinnen und der guten Leistung der Nacra-17-Segler am Vortag bedeutet das für uns als German Sailing Team, dass wir auf dem richtigen Kurs sind. Wir werden jetzt in unseren Anstrengungen kein Müh nachgeben und noch mehr Gas geben. Wir arbeiten weiter hart. Angetrieben von dem Wissen, dass wir ganz oben auf den Podesten stehen können.“

Bundestrainer Alex Schlonski beschrieb die Leistungen seines Schützlings als „unglaublich gut“ und sagte: „Philipp hat hier zu keiner Zeit seine Konzentration verloren und eine denkwürdige Regatta absolviert. Dafür hat er ein bisschen in seinem Perfektionsimus lockergelassen. Dass er die Serie schon ein Rennen vor Schluss im Sack hatte, war das i-Tüpfelchen dieser Leistung.“

DSV-Präsidentin Mona Küppers hat die Welttitelkämpfe in Australien verfolgt und mit ihren Athletinnen und Athleten der Segelnationalmannschaft bei den Weltmeisterschaften für 49er, 49erFX, Nacra 17 und Laser mitgefiebert. „Wir haben ein unvergessliches Wochenende erlebt, an dem viele tolle Erfolge und ein historischer WM-Titel gelungen sind. Das haben die Segler, ihre Trainer und das ganze German Sailing Team zusammen erreicht. Für mich waren es Gänsehaut-Erlebnisse. Ich gratuliere Philipp Buhl zu seinem Titel, der unser Team bei den Vorbereitungen auf die olympische Regatta in Enoshima beflügeln wird. Und ich freue mich für Erik Heil und Thomas Plößel, die mit WM-Bronze glänzen konnten. Ebenso für alle unsere Teams, die ihre persönlichen Ziele erreicht haben. Und wir wissen, dass auch einige, denen das nicht ganz gelungen ist, wieder aufstehen und die nächste Chance nutzen werden“, so Küppers. Vorgeschlagen zur Nominierung durch den DOSB werden die Olympia-Kandidaten nach Ende der nationalen Ausscheidungen durch den Deutschen Segler-Verband.

ERGEBNISSE
1. Philipp Buhl (Norddeutscher Regatta Verein), 26 Punkte
2. Matt Wearn (AUS), 38 Punkte
3. Tonci Stipanovic (CRO), 64 Punkte

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
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PRESSEINFORMATION

Mit WM-Bronze und viel Selbstbewusstsein auf Olympia-Kurs:
Erik Heil und Thomas Plößel beflügeln das German Sailing Team

Hamburg/Geelong, 15. Februar 2020. Die deutsche Segelnationalmannschaft hat Grund zum Feiern: Erik Heil und Thomas Plößel haben bei der 49er Weltmeisterschaft vor Geelong in Australien die Bronzemedaille gewonnen. Mit einem überragenden Sieg im finalen Medaillenrennen katapultierte sich die Crew vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) noch auf den dritten Podiumsplatz. „Darüber sind wir wirklich glücklich“, sagte Steuermann Heil. Sein Team hat nun bei drei aufeinanderfolgenden Weltmeisterschaften die Plätze 4, 2 und 3 belegt. „Das ist eine beeindruckende Konstanz auf höchstem Niveau. Bundestrainer Marc Pickel und die Crew haben hervorragende Arbeit geleistet“, sagte DSV-Sportdirektorin Nadine Stegenwalner, „damit und weiteren starken Ergebnissen der Mannschaft bei der WM für 49er, 49erFX und Nacra 17 ist die erste Hälfte dieses erfolgreichen Wochenendes sehr gut abgeschlossen. Jetzt hoffen wir, dass es vielleicht am Sonntag sogar ein sensationelles Wochenende wird.“

Stegenwalners Verweis gilt der einen Tag später endenden Laser-Weltmeisterschaft vor Melbourne. Dort konnte der Allgäuer Philipp Buhl seine gleich zum Auftakt ersegelte Führung auch am Vorschlusstag mit erneut herausragenden Leistungen verteidigen. Der Sportsoldat zieht als Spitzenreiter in die letzten drei Rennen der Welttitelkämpfe in der olympischen Einhandjolle ein. Der 30 Jahre alte Sonthofener, der für den NRV und den Segelclub Alpsee-Immenstadt startet, kämpft um WM-Gold. Bundestrainer Alex Schlonski sagte: „Wir sind natürlich froh, so in den letzten Tag starten zu können. Die Ausgangsposition ist super. Man darf aber nicht vergessen, dass die noch ausstehenden drei Rennen immerhin ein Viertel der Regatta ausmachen. Im Idealfall kann Philipp am Sonntag zwei vernünftige Rennen einfahren und sich dann auch taktische Gedanken machen.“

Zunächst aber wurde auf der anderen Seite der Phillip-Bucht in Geelong gejubelt. 49er-Bundestrainer Marc Pickel sagte: „Es ist absolut super, was Erik und Thomas hier gezeigt haben. Wir wollten die Olympia-Ausscheidung so schnell wie möglich zu Ende bringen, damit wir uns voll auf die olympische Regatta konzentrieren können. Das war das primäre Ziel und ist gelungen.“ Mit der Bronzemedaille hat die Leistung der Berliner zusätzlichen Glanz erhalten. Justus Schmidt und Max Boehme (Kieler Yacht-Club) beendeten die WM als Neunte ebenfalls in den Top Ten. „Auch das ist ein sehr gutes Ergebnis, das die Leistungsstärke der Disziplin zeigt. Wir sind mit der fokussierten Arbeit unserer Trainer und der Athleten auf sehr gutem Kurs in Richtung Enoshima“, sagte Nadine Stegenwalner.

Bei der parallel vor Geelong ausgetragenen Weltmeisterschaft für die 49erFX-Skiffseglerinnen gelang den Berlinerinnen Vicky Jurczok und Anika Lorenz ein beeindruckendes Comeback. Die Crew vom Verein Seglerhaus am Wannsee erkämpfte nach missglückter WM 2019 Platz fünf. Die in der nationalen Olympia-Ausscheidung nach nun zwei von drei Ausscheidungsregatten führende Tina Lutz vom Chiemsee Yacht-Club und ihre Vorschoterin Lotta Wiemers, die Susann Beucke (Hannoverscher Yacht-Club) aufgrund deren Wadenbeinbruch vertritt, segelten auf Platz neun. „Wir schauen, was für uns noch geht“, sagte Vicky Jurczok und zollte der Leistung von Tina Lutz und Lotta Wiemers großen Respekt: „Tina und Lotta sind sehr gut gesegelt.“ Lotta Wiemers hatte rund zweieinhalb Jahre nicht 49erFX gesegelt, bevor sie in Australien für die verletzte Susann Beucke eingesprungen ist.

Im Nacra 17 konnten Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer vom Kieler Yacht-Club ihr selbst gestecktes Top-Ten-Ziel als Gesamt-Elfte nicht ganz erreichen. Mit einer selbst verschuldeten Kenterung kurz vor der Ziellinie im letzten Rennen vor dem Medaillenrennen hatte sich das Team um den Einzug ins Finale gebracht, musste einer punktgleichen finnischen Crew den Vortritt lassen. „Das war ein sehr enttäuschendes Ende“, sagte Steuermann Paul Kohlhoff, „wir sind nicht da, wo wir sein wollen, aber immer noch ganz knapp dran. In 14 Tagen geht es schon wieder los und wir geben wieder Vollgas um in Palma unsere Ziele zu erreichen. Wir haben aber ein wichtiges DOSB-Kriterium erfüllt und sind am Finaltag – bis auf die letzte Halse – gut gesegelt.“ Die teilweise starken Einzelergebnisse hat auch Nadine Stegenwalner verfolgt. Sie sagte: „Die beiden haben auf Kurs Olympia eine solide und gute Ausgangsposition. Wir wissen, dass sie mehr können und das Zeug zu einstelligen Ergebnissen bei großen Serien haben.“

ERGEBNISSE Weltmeisterschaft 2020

49erFX
1. Támara Echegoyen/Paula Barceló (ESP), 42 Punkte
2. Charlotte Dobson/Saskia Tidey (GBR), 52 Punkte
3. Stephanie Roble/Maggie Shea (USA), 84 Punkte
5. Vicky Jurczok/Anika Lorenz (Verein Seglerhaus am Wannsee), 89 Punkte
9. Tina Lutz/Lotta Wiemers (Chiemsee Yacht-Club/Kieler Yacht-Club), 92 Punkte

49er
1. Peter Burling/Blair Tuke (NZL), 38 Punkte
2. Diego Botin/Iago López Marra (ESP), 58 Punkte
3. Erik Heil/Thomas Plößel (Norddeutscher Regatta Verein), 60 Punkte
9. Justus Schmidt/Max Boehme (Kieler Yacht-Club), 105 Punkte

Nacra 17
1. John Gimson/Anna Burnet (GBR), 67 Punkte
2. Nathan Outteridge/Haylee Outteridge (AUS), 68 Punkte
3. Jason Waterhouse/Lisa Darmanin (AUS), 77 Punkte
11. Paul Kohlhoff/Alica Stuhlemmer (Kieler Yacht-Club), 110 Punkte

Pressekontakt
Deutscher Segler-Verband e. V.
Christiane Perlewitz
Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg, Tel.: 040 63 20 09 11
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